Gründung des Netzwerks für Chancengleichheit und Migration in Schule und Bildung
Ungleiche Bildungschancen und fehlende Bildungsgerechtigkeit sind das zentrale Problem für fehlende gesellschaftliche Teilhabe in allen Lebensbereichen! Kinder und Jugendliche haben nicht die gleichen Startbedingungen. Herkunft, sozioökonomischer Status oder Wohnort entscheiden maßgeblich über ihren Bildungserfolg. Betroffen sind davon überproportional häufig Kinder und Jugendliche mit Migrationsgeschichte.
Daher begrüßen wir es sehr, dass amfn e.V., das MigrantenElternNetzwerk Niedersachsen und der Niedersächsische Integrationsrat gemeinsam mit anderen MSOs und Wissenschaftler*innen Teil des Netzwerks für Chancengleichheit und Migration in Schule und Bildung geworden sind. Das Netzwerk berät ab jetzt regelmäßig das Niedersächsische Kultusministerium, um Handlungsempfehlungen zu entwickeln, wie Chancenungleichheit im Bildungssystem begegnet werden kann.
Wir werden energisch unsere Expertise einbringen, um einen Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem zu leisten und den Interessen von Eltern und ihren Kindern mit Migrationsgeschichte Gehör zu verschaffen.
HIER gelangen Sie zur Pressemitteilung des Niedersächsischen Kultusmnisteriums.
Olga B.: Mein Sohn wird dieses Jahr eingeschult. Ich bin schon jetzt entschlossen, als Elternvertreterin zu kandidieren und für die Rechte unserer Kinder einzustehen, da sie selbst es noch nicht tun können. Dadurch hoffe ich auch die neue Stadt, wohin unsere Familie gerade umzieht, kennenzulernen.
Dibestan Y.: Als Elternteil hatte ich immer ein starkes Interesse an der Schule meiner Kinder und wollte verstehen, was für sie am besten ist. Durch die aktive Teilnahme an der Elternvertretung kann ich auch Kontakt zu anderen Eltern und Lehrkräften aufnehmen und so ein Netzwerk aufbauen. Außerdem finde ich es bereichernd, anderen Eltern und der Schule bei Bedarf Unterstützung anzubieten und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.